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Einsatzübung Lilienbergtunnel

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 28.03.2010
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Bei Großübung wurde gestern der Zusammenstoß eines Busses mit einem Tanksattelschlepper im Völkermarkter Lilienbergtunnel simuliert.

Gestern, 9.15 Uhr: Alarm in der Feuerwehrzentrale der Stadt Völkermarkt. Im Lilienbergtunnel an der Umfahrung Völkermarkt seien ein voll besetzter Bus mit 25 Insassen und ein Tanksattelschlepper zusammengestoßen, drei weitere Autos aufgefahren - so die Übungsannahme. Wenige Minuten später trifft das kürzlich von der Stützpunktfeuerwehr Völkermarkt übernommene Tunnelfahrzeug mit Atemschutzgeräten ein und fährt in den Tunnel, um zu sondieren, ob der Tankwagen brennt.
 

Bis dahin sind weitere Löschfahrzeuge aus Völkermarkt, der Feuerwehr St. Margarethen ob Töllerberg und Griffen eingetroffen. Sie bekommen über Funk mitgeteilt, dass sie in den Tunnel einfahren können, weil keine Brandgefahr bestehe. Am Unfallort wird bereits mit der Bergung der 51 Unfallopfer begonnen - zum Teil mit Bergescheren, weil einige in den Autos eingeklemmt sind, die Businsassen werden von den Sanitätern durch die Fenster geborgen.

Wer nicht gehfähig ist, wird auf Tragbahren gelegt und von den Rettern vorerst bis zur Nische vor dem Rettungsstollen getragen. Dort werden die Verletzten nach Dringlichkeitsstufen versorgt und für den Krankentransport vorbereitet. Die Rettungsfahrzeuge fahren - im Einbahnsystem - durch den Rettungsstollen in den Tunnel, holen die Verletzten ab und bringen sie zur Sanitätshilfsstelle, welche das Rote Kreuz mit Bezirksrettungsarzt Dieter Schmidt und Einsatzleiter Josef Medwed im Alpen-Adria-Gymnasium eingerichtet hat.

Insgesamt standen, unter der Einsatzleitung von Völkermarkts Feuerwehrkommandant Ernst Eberle, drei Feuerwehren mit 70 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Eine Stunde dauerte die Bergung der Verletzten und weitere eineinhalb Stunden der Abtransport der Verletzten. Resümee: "Das Interesse an der Übung war sehr groß. 63 Rotkreuz-Helfer nahmen daran teil und 51 stellten sich als Figuranten zur Verfügung", sagt Franz Jordan vom Roten Kreuz.

Zuletzt geändert am: 18.10.2010 um 10:27

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